Das verdienen eSportler!

Kick-Off eSports: Das verdienen eSportler!

Der eSport wird in der Gesellschaft immer populärer und wird mehr und mehr zum Breitensport. Und nicht nur im Fußball verdienen die Top-Spieler hohe Summen Geld. Auch im eSport ist das Gehalt im oberen Skill-Bereich vergleichbar mit dem eines Richters, Managers oder Arztes. Was genau der ein oder andere eSportler in dieser Branche verdient und wie die Verträge ablaufen, zeigen wir dir in dem heutigen Beitrag der Reihe Kick-Off eSports!

Verdienen wie ein Top-Manager

Um an der Spitze im eSports zu stehen, bedarf es viel Zeit, Ausdauer und natürlich Training. Steht ein eSportler aber erstmal an der Spitze, verdient dieser meist wie ein Top-Manager oder weit darüber hinaus. Der deutsche „Dota 2“ Spieler KuroKy, mit echtem Namen Kuro Takhasomi hat seinen Verdienst als eSportler offengelegt. Als Nr. 1 in den Top 100 kassierte er alleine durch das Game „Dota 2“ 3.739.754 US-Dollar in 89 Turnieren. Jährlich hat er angegeben, knapp 258.700 US-Dollar einzunehmen.

Volkssport League of Legends

Südkorea ist derzeit noch ungeschlagen was die Popularität des eSports angeht. Vor allem League of Legends (LoL) ist dort mittlerweile schon so gut wie ein Volkssport. Zwar sind die Südkoreaner in Sachen Counter Strike: Global Offensive lange nicht so stark wie die Europäer, allerdings können nur die wenigsten Teams bei dem Moba-Hit League of Legends mit ihnen mithalten.
Auch dort gab der südkoreanische Spieler Lee „Faker“ Sang-hyeok an, als Mid-Laner bei dem Team SK Telecom T1 jährlich 2,5 Millionen US-Dollar Grundgehalt zu verdienen. Werbeverträge und Turnier-Siege sind bei dieser Angabe nicht inbegriffen.

Vertragslaufzeiten im eSport

Obwohl wir es vom Fußball gewohnt sind, wertvolle und talentierte Spieler für viele Jahre zu verpflichtensieht es im eSport derzeit noch anders aus. Durchschnittlich bekommen die eSportler ein Halbjahresvertrag, bei dem sie sich beweisen können. Dennoch schwankt der Spielermarkt im eSports noch sehr, weswegen viel unter den vielzähligen Teams getradet wird. Bei dem Counter Strike: Global Offensive Team Virtus.pro haben die Stammspieler jedoch einen Vertrag unterzeichnet, welcher ihnen monatlich knapp 20.000 US-Dollar verspricht und eine Laufzeit von vier Jahren (bis 2020). Dies ist allerdings nur eine Ausnahme im Bereich des eSports. Damit kann gesagt werden, der eSport ist mit einer guten Organisation ein lohnenswerter Beruf, der den ein oder anderen Gamer schon mal eben sehr wohlhabend machen kann.


#senseforce #justfeelit #esport